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Radfahren

Sicher auf den Pedalen

Mobil ohne Knautschzone – Radfahrerinnen und Radfahrer sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Aber mit der geeigneten Ausrüstung und einer verantwortungsvollen Fahrweise können sie sich effektiv schützen.

Icon Ausstattung

Ausstattung

Die funktionstüchtige Ausstattung des Fahrrads mit Beleuchtung, Bremsen und Klingel muss selbstverständlich der Straßenverkehrsordnung (StVO) entsprechen. Beim Vorder- und Rücklicht sind batteriebetriebene LEDs mit StVO-Zulassung anstelle von Dynamolampen erlaubt. Seitliche Reflektoren wie Katzenaugen zwischen den Speichen oder Reflexstreifen an den Reifen sind Vorschrift. Radfahrer werden oft übersehen – vor allem in Dämmerung und Dunkelheit. Daher dient alles, was ihre Sichtbarkeit erhöht, ihrer Sicherheit. Radfahrende sollten zudem den Zustand ihrer Reifen regelmäßig checken.

Icon Bekleidung

Kleidung

Ein Großteil der schweren Hirnverletzungen infolge von Fahrradunfällen lässt sich durch einen Helm vermeiden. Dank der Vielzahl an erhältlichen Designs und Modellen gelten hier inzwischen keine Ausreden mehr im Hinblick auf Mode oder Frisur. Der Airbag-Helm zum Beispiel lässt sich wie ein Schal um den Hals tragen – erst beim Sturz öffnet er sich und umschließt den Kopf. Vor allem muss der Helm passend und bequem sitzen, sonst kann er beim Unfall mehr Schaden anrichten als nützen. Außerdem sollten Radfahrende passend zur Witterung gekleidet sein und während der Fahrt weder frieren noch schwitzen. Reflektierende Bänder an der Kleidung oder am Rucksack erhöhen die Sichtbarkeit.

Icon Ablenkung

Ablenkung

Die Nutzung von Smartphones im Straßenverkehr ist verboten. Beide Hände gehören an den Lenker, damit sie im Notfall die Bremse betätigen können. Deswegen sollen auch Navigationsgeräte nicht während der Fahrt bedient werden. Auf Musik sollten Radfahrende ebenfalls besser verzichten. Es ist wichtig, dass sie andere Verkehrsteilnehmer gut wahrnehmen können. Insbesondere E-Autos sind inzwischen sehr leise unterwegs. Auch Gespräche mit anderen Radfahrenden und das Nebeneinanderfahren lenken zu sehr vom Verkehrsgeschehen ab. In emotionalen Stresssituationen – zum Beispiel nach einem Streitgespräch – ist es unter Umständen sicherer, die Fahrt bis zur Beruhigung zu unterbrechen. Taschen stören auf dem Gepäckträger am wenigsten.

Icon Verhalten

Verhalten

Rücksichtnahme sowie eine vorausschauende Fahrweise sind das A und O im Straßenverkehr. Radfahrende halten sich oft weniger streng an Verkehrsregeln, zum Beispiel missachten sie mitunter Ampeln, Einbahnstraßen oder Fußwege. Doch mit solchen Regelwidrigkeiten gefährden sie sich selbst und andere. Alle Verkehrsteilnehmenden, auch auf dem Rad, sollten einen seitlichen Abstand von eineinhalb Metern einhalten. Radfahrende sollten zu ihrer eigenen Sicherheit vorhandene Radwege nutzen. Besondere Vorsicht gilt an Kreuzungen. Hier müssen Radfahrende darauf achten, für andere Verkehrsteilnehmer gut erkennbar zu sein. Insbesondere sollten sie sich nicht im „toten Winkel“ neben einem rechts abbiegenden Lkw befinden.

Pedelec

Auf Pedelecs sind Radfahrende wegen des Elektroantriebs schneller unterwegs. An die erhöhte Geschwindigkeit und das veränderte Bremsverhalten aufgrund des höheren Gewichts müssen sie sich zunächst gewöhnen. Die erste Fahrt sollte daher nicht während der hektischen Rushhour erfolgen. Die VBG bietet ihren Mitgliedsunternehmen ein Fahrsicherheitstraining für Pedelecs und normale Fahrräder an.

Broschüre Mit Rad sicher mobil

Zwölf Tipps für die sichere Fahrt mit dem Rad oder Pedelec bietet die VBG-Broschüre „Mit dem Rad sicher mobil“.

JETZT LESEN: www.vbg.de/fahrrad

RADFAHREN MIT DER VBG

Mitgliedsunternehmen können kostenfrei ein Fahrsicherheitstraining für Radfahrende buchen. Mit dem neuen Präventionsmobil „Verkehrssicherheit“ kommt die VBG zu Ihnen ins Unternehmen. Helme, Kleidung und zwei Fahrräder bringen wir mit. Auf dem Trainingsprogramm stehen Themen wie Lenken, Blickführung und Bremsen. Die Mindestzahl der Teilnehmer umfasst 12 Personen.

KONTAKT PER E-MAIL: verkehrssicherheit@vbg.de

Fahrrad, Pedelec, E-Bike – eine Begriffsklärung

Die Anzahl der Fahrräder mit und ohne unterstützenden Elektroantrieb nimmt immer mehr zu. Dabei kursieren eine Menge Begriffe, die hier gleich zu Anfang entwirrt und geordnet werden sollen:

Fahrrad
Ein meist einspuriges Fahrzeug, das über Tretkurbeln ausschließlich mit Muskelkraft angetrieben wird. Die Breite ist auf höchstens zwei Meter beschränkt.

E-Bike
Als E-Bike werden alle Fahrräder mit Elektromotor bezeichnet. Diese Bezeichnung ist somit ein Oberbegriff, unter den auch die folgenden Bike-Arten fallen.

Pedelec (Pedelec 25)
Pedelecs unterstützen den Fahrer oder die Fahrerin während des Tretens bis maximal 25 Stundenkilometer. Die Motorleistung darf 250 Watt nicht übersteigen.

S-Pedelec (Pedelec 45)
S-Pedelecs unterstützen den Fahrer oder die Fahrerin beim Treten bis maximal 45 Stundenkilometer. Die Motorleistung ist auf 500 Watt beschränkt. Sie gelten damit als Kraftfahrzeuge und sind versicherungs- und führerscheinpflichtig. Es besteht Helmpflicht!

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