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Führen durch Ziele

Schneller mit Feedback

Unterstützung ist produktiver als Leistungsdruck: Der IT-Konzern IBM nutzt das Prinzip Führen durch Ziele. Trotzdem werden die Beschäftigten nicht an einseitigen Leistungskriterien gemessen. Die Führungskräfte nehmen sie als vielschichtige Persönlichkeiten wahr und geben intensives Feedback. So kommt das Unternehmen schneller und erfolgreicher zum Ziel.

STRECKENLÄNGEZIELFORMULIERUNGDISZIPLINENBOXENSTOPPGEWINNVORTEILESTARTSCHUSSTEAM

Disziplinen

Jeder Beschäftigte verfolgt Ziele in fünf Disziplinen: Innovation, Relationships, Business, Client Success und Skills. Das heißt: Seine Leistung wird nicht nur anhand von einseitigen Kriterien, etwa Verkaufszahlen, gemessen. Innovationsfähigkeit, Kundenzufriedenheit, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen und Weiterbildung spielen eine gleichwertige Rolle.

Boxenstopp

Auf dem Weg zum Ziel tauschen sich die Teammitglieder in regelmäßigen Feedbackgesprächen über Fortschritte und Rückschläge aus. Ziele, die sich als unrealistisch erweisen, können frühzeitig angepasst werden. So reagiert das Unternehmen agil auf den Markt. Die Führungskräfte werden im Feedbackgeben geschult. Sie coachen ihre Mitarbeiter und achten darauf, dass diese sich gesundheitlich nicht überfordern.

Gewinn

Gehaltserhöhungen und Boni sind nicht an die Erfüllung von Einzelzielen gekoppelt, sondern hängen von der Gesamtbewertung des Beschäftigten ab. Diese Form der Belohnung von Leistungen sieht IBM als fairer und motivierender an. Für erreichte Einzelziele können Führungskräfte außerdem Blue Points vergeben, mit denen die Mitarbeiter kleine Belohnungen wie Waren oder Reisen erwerben können.

Vorteile

Dank der Kultur des schnellen Feedbacks kann IBM flexibler auf Marktveränderungen reagieren. Da die Beschäftigten über ihre Ziele mitbestimmen können, haben sie mehr Raum zur beruflichen Selbstentfaltung. Durch das intensive Feedback können sie ihre Fähigkeiten positiv weiterentwickeln. Beides stärkt die Motivation der Mitarbeiter. Ihre Einsatzfreude wirkt sich positiv auf den Gesamterfolg von IBM aus.

Team

Alle Fachbereiche von IBM arbeiten mit Zielvereinbarungen und Feedbackschleifen. Der IT-Konzern gliedert sich in die Abteilungen Vertrieb, Produkte, Operations, Unternehmensberatung und Entwicklung. In Deutschland hat das Unternehmen rund 12.000 Mit arbeiterinnen und Mitarbeiter.

Startschuss

Am Jahresanfang vereinbaren die Beschäftigten von IBM ihre Ziele. Es gibt Einzelziele und Teamziele. Jeder verfolgt mindestens fünf Ziele. Sie umfassen mehrere Bewertungsdisziplinen. Spätestens im März beginnt die Umsetzung.

Streckenlänge

Ziele können bei IBM für das gesamte Jahr vereinbart werden. Es gibt aber auch kurzfristige Zielsetzungen, zum Beispiel für vier Wochen. Mindestens einmal im Quartal geben sich Führungskräfte und Beschäftigte gegenseitig Feedback.

Streckenlänge

Alle Teams formulieren ihre Ziele als messbare Größen. Im Vertrieb kann dies etwa das angestrebte Umsatzvolumen sein. Auch ein Recruiter in der Abteilung Human Resources orientiert seine Arbeit an Kennzahlen. Zum Beispiel: Vom Antrag auf ein Recruiting bis zur Einstellung des neuen Mitarbeiters soll nur ein festgelegter Zeitraum verstreichen.


CHANCEN UND RISIKEN INDIREKTER STEUERUNG

 

Umfassendes Wissen zum Führen durch Ziele vermittelt die VBG-Broschüre „Führen durch Ziele – Chancen und Risiken indirekter Steuerung“. Der Leitfaden erläutert anhand von Forschungsergebnissen, Fallbeispielen, Quick-Checks und Handlungshilfen, wie Arbeitsprozesse mit indirekter Steuerung gesundheitsförderlich und erfolgreich zu gestalten sind. Der Leitfaden wurde im Rahmen des Präventionsprojekts Mitdenken 4.0 entwickelt und steht zum Downloaden bereit.

JETZT LESEN: www.vbg.de/indirektesteuerung

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