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VBG-Präventionsberatung

Passt alles!

Ergonomisch, sicher, barrierefrei: Die Beschäftigten der Artcon Steuerberatungsgesellschaft in München arbeiten jetzt noch gesünder – dank der maßgeschneiderten Vor-Ort-Beratung von VBG-Präventionsberaterin Cornelia Ringel.

Cornelia Ringel

VBG-Präventionsberaterin Cornelia Ringel erläutert anhand eines Modells der Wirbelsäule, wie wichtig dynamisches Sitzen für die Rückengesundheit ist.

Gabriele Angenvoort und Karin Treffer verstehen sich als gesundheitsbewusste Arbeitgeberinnen. Zum Beispiel bieten sie ihren 16 Beschäftigten schon seit Längerem eine Rückenschule und ein Fitnessprogramm mit Personal Trainer an. Kürzlich allerdings standen die beiden Geschäftsführerinnen der Steuerberatungsgesellschaft Artcon in München vor einer Entscheidung, bei der sie mit ihrem bisherigen Wissen zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nicht weiter kamen. Es gab eine Bewerberin, die sehr gut zum Unternehmen passt, allerdings ist sie auf einen Rollstuhl angewiesen. „Wir waren nicht sicher, was wir bei der Beschäftigung einer schwerbehinderten Person beachten müssen und ob wir ihr einen barrierefreien Arbeitsplatz zur Verfügung stellen können“, erzählt Karin Treffer. Auf der Suche nach Informationen wandte sie sich an die örtliche Präventionsberatung der VBG. „Wir sind ein interdisziplinäres Team mit Experten aus Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“, erläutert die Münchener VBG-Präventionsberaterin Cornelia Ringel. Mit Karin Treffer von der Steuerberatungsgesellschaft vereinbarte sie einen Besuchstermin. „Ich stelle keine Diagnose am Telefon, sondern schaue mir die konkreten Arbeitsbedingungen vor Ort an. So erhält das Unternehmen eine individuell maßgeschneiderte Beratung“, betont Cornelia Ringel.

Für die Geschäftsführinnen von Artcon brachte der Besuch der Präventionsberaterin eine wichtige Gewissheit: Sie konnten ihre Wunschkandidatin einstellen. Ihre Räumlichkeiten sind rollstuhlgeeignet. Es gibt einen Aufzug. Alle Türen und Durchgänge sind breit genug. Für Notfälle, bei denen das Büro evakuiert werden muss, empfahl Cornelia Ringel in diesem Fall ein spezielles Rettungstuch für verletzte oder immobile Personen. Außerdem nannte sie einige Institutionen wie die Arbeitsagentur und das Inklusionsamt, die die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen finanziell fördern.

„Ich schaue mir die Arbeitsbedingungen vor Ort an. So erhält das Unternehmen eine maßgeschneiderte Beratung.“

Ohne Zeigefinger
Der eigentliche Anlass von Ringels Besuch führte also zu einem sehr guten Ergebnis. Die individuelle Präventionsberatung für die Artcon Steuerberatungsgesellschaft ging allerdings über das Themengebiet Barrierefreiheit und Inklusion weit hinaus. „Frau Ringel hat alle Aspekte der Sicherheit und Gesundheit in unseren Betriebsabläufen in den Blick genommen. Ihre Beratung war dabei sehr praxisnah und kam ohne erhobenen Zeigefinger aus“, berichtet Geschäftsführerin Gabriele Angenvoort.

Die Tätigkeit in der Kanzlei bedeutet für die Beschäftigten von Artcon in erster Linie: Arbeiten am Computer. Entsprechend spielten die Aspekte Rückengesundheit und aktives Sitzen bei der Beratung durch die VBG eine wichtige Rolle. In einem Workshop zeigte Cornelia Ringel allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie sie ihren persönlichen Schreibtisch und Bürostuhl ergonomisch einstellen.

Anschließend schaute sich Cornelia Ringel die Büroräume unter Sicherheitsgesichtspunkten an. Die Ausstattung mit Feuerlöscher, beschilderten Notausgängen und einem Dokumentationsbuch zur Nutzung des Verbandskastens erwies sich als vorbildlich. Darüber hinaus gab Ringel Tipps, wie kleine Unternehmen die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung gewährleisten können.

„Wir wissen jetzt ganz konkret, wie wir gesundheits- und sicherheitsbewusst arbeiten. So viel Service hätten wir gar nicht erwartet“, zeigt sich Artcon-Geschäftsführerin Gabriele Angenvoort erfreut. Der Anruf bei der Präventionsberatung hat sich also gelohnt. Regionale Ansprechpartner sind die Bezirksverwaltungen der VBG. Für Unternehmen im Raum München ist ein Termin mit Cornelia Ringel in der Regel innerhalb von zwei Wochen möglich.

   

   

LOKALE KONTAKTE ZUR VBG-PRÄVENTIONSBERATUNG:
www.vbg.de/standorte

TIPPS ZUR INKLUSION FÜR ARBEITGEBER:
www.certo-app.de/willkommenimteam

Qualifizierung der Mitarbeiter

Durch Weiterbildung einer Fachkraft können sich Unternehmen das Know-how der Prävention selbst ins Haus holen: Das berufsbegleitende Studium „Präventionsberatung und betriebliche Beschäftigungssicherung“ qualifiziert in zehn Monaten dazu, das systematische Gesundheitsmanagement in der betrieblichen Praxis umzusetzen. Es ist ein Kooperationsangebot der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der VBG und des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

INFORMATIONEN UND FÖRDERMÖGLICH­KEITEN DER VBG: www.vbg.de/studium-praeventionsberatung

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