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Mobilität

Sicherheit auf allen Wegen

Jeden Morgen machen sich Millionen Deutsche auf ihren Weg zur Arbeit. Laut den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit legen dabei sechs Millionen eine Strecke von mehr als 25 Kilometer zurück. Etwa 8,5 Millionen Pendler sind länger als eine Stunde unterwegs. Damit der Weg von und zur Arbeit sicher ist und um Wegeunfällen vorzubeugen, bietet die VBG für ihre Mitgliedsunternehmen Fahrtrainings an und unterstützt Sie als Unternehmen bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen.

Bild Broschüre Sicher mit dem Rad

Die Gründe fürs Pendeln sind sehr unterschiedlich. Dort, wo die Arbeit ist, kann oder möchte man nicht wohnen. Sei es, weil die Mieten zu hoch sind, der Partner oder die Kinder am Wohnort verwurzelt sind oder es sich nur um einen befristeten Arbeitsvertrag handelt, bei dem noch unklar ist, ob und wie es weitergeht.

Je mehr Menschen unterwegs sind, desto mehr Unfälle von und zur Arbeit ereignen sich leider auch. So wurden im Jahr 2015 insgesamt knapp 37.000 Wegeunfälle der VBG gemeldet. Generell gilt: Auf ihrem Weg zur Arbeit und wieder zurück nach Hause sind die Arbeitnehmer über ihren Arbeitgeber bei der VBG unfallversichert. Der Versicherungsschutz beginnt in der Regel mit dem Verlassen des Wohnhauses und endet mit dem Erreichen der Arbeitsstätte. Aber aufgepasst: Unterbricht der Arbeitnehmer den Weg zum Beispiel für den Einkauf oder nimmt aus privaten Gründen einen Umweg, besteht kein Versicherungsschutz. Das Gleiche gilt, wenn der Weg aus privaten Gründen länger als zwei Stunden unterbrochen wird. Dann ist auch der restliche Weg nicht mehr unfallversichert.

Bild Broschüre Fahrtraining

MEHR ZU DEN FAHRTRAININGS:

www.vbg.de/fahrtrainings

Für viele Pendler ist das gängigste Verkehrsmittel nach wie vor der eigene Pkw. Gerade in ländlichen Gebieten, in denen der öffentliche Nahverkehr nur bedingt als Alternative gegeben ist. Anders verhält es sich natürlich in Großstädten oder Ballungsgebieten, wo meist mehrere Regionalzüge, S- oder U-Bahnen verkehren. Aber auch das Fahrrad als sportliches Transportmittel von und zur Arbeit ist heutzutage gefragter denn je. Auf diese Weise lässt sich ohne viel Mehraufwand auch gleich noch etwas für die eigene Gesundheit tun. Die Bewegung an der frischen Luft hält nicht nur fit, sondern hilft auch dabei, nach getaner Arbeit auf dem Nachhauseweg abzuschalten. Sie als Unternehmer können Ihre Beschäftigen dabei unterstützen und Aktionen initiieren wie zum Beispiel „Mit dem Rad zur Arbeit“. Seien Sie dabei Ihren Mitarbeitern ein gutes Vorbild und radeln auch zur Arbeit.

WAS SIE ALS UNTERNEHMER TUN KÖNNEN

Viele Arbeitsunfälle ereignen sich auf dem Weg von und zur Arbeit. Auf die Frage, ob ein Unternehmen etwas gegen Wegeunfälle tun kann, ist die gängige Aussage meist: „Da können wir doch nichts tun.“ So einfach ist das jedoch nicht, da hier die Gefährdungsbeurteilung ein gutes System vorgibt. Im Klartext heißt das: analysieren, beurteilen, Maßnahmen festlegen und durchführen und deren Wirksamkeit überprüfen. Wenn ein Unternehmen einen hohen Anteil an Wegeunfällen hat, kann es abfragen, auf welchem Weg und mit welchem Bewegungsmittel, also Pkw, Bahn, Bus, Fahrrad et cetera, die Mitarbeiter zur Arbeit kommen. 

Dann muss geprüft werden, ob die Bewegungsmittel technisch sicher sind. Unternehmen können zum Beispiel Lichttests anbieten oder Zuschüsse für Sicherheitspakete gewähren. Und ebenso für die Radfahrer kann der Betrieb einen Service anbieten, die Fahrräder checken zu lassen hinsichtlich der Bremsen, der Reifen, des Lichts oder der allgemeinen Sicherheit. Auch organisatorisch können Sie als Unternehmer Ihre Angestellten unterstützen, indem Sie zum Beispiel Ihre Mitarbeiter motivieren, mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt dem eigenen Auto zu fahren. Die Förderung von Fahrgemeinschaften oder der Einsatz eines Betriebsbusses sind weitere Möglichkeiten. Ferner kann ein Unternehmen seine Beschäftigten auch unterstützen, indem es zum Beispiel geeignete Fahrradständer aufstellt. Neben den technischen und organisatorischen Maßnahmen spielt das Fahrverhalten des einzelnen Beschäftigten aber auch eine große Rolle. Hier ist es wichtig, dass Sie als Arbeitgeber Ihre Mitarbeiter für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren und zum vorausschauenden Denken und Handeln motivieren.

NUTZEN SIE DIE VBG-FAHRTRAININGS

Eine Möglichkeit sind die Fahrtrainings der VBG für die Mitarbeiter der Mitgliedsunternehmen. Die VBG bietet derzeit sechs Fahrtrainings an: für Pkw, Motorräder, Kleintransporter/Kleinbusse, Omnibusse, für Fahrräder und ein spezielles Training für junge Fahrer bis 24 Jahre. Die Fahrtrainings sind für alle gesetzlich oder freiwillig bei der VBG Versicherten kostenlos und können alle vier Jahre absolviert werden. Übrigens: Während der Teilnahme und auf dem Weg von und zur Trainingsstätte besteht Unfallversicherungsschutz, wenn das Fahrsicherheitstraining wesentlich im Interesse des Arbeitgebers liegt und nicht nur im persönlichen Interesse des Arbeitnehmers. Dabei ist es nicht entscheidend, ob der Arbeitnehmer im Kraftfahrtbereich als Fahrer tätig ist, einen Dienstwagen fährt oder auf dem Weg zur Arbeit einen privaten Pkw benutzt. Die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining macht nicht nur die Dienstfahrt, sondern auch die tägliche Fahrt zur Arbeit sicherer und reduziert die Gefahr eines Wegeunfalls. Gesetzlich unfallversichert ist der Mitarbeiter auch auf Geschäfts- und Dienstreisen außerhalb des Betriebsortes, wenn diese den betrieblichen Interessen des Unternehmens dienen.

Egal, womit man unterwegs ist oder ob es sich um den täglichen Arbeitsweg oder Geschäfts- und Dienstreisen handelt: Wer beruflich viel unterwegs ist, sollte sich mit den jeweiligen Gefahren im Straßenverkehr bewusst auseinandersetzen, um mögliche Risiken zu minimieren.

WEITERE INFOS: www.vbg.de/verkehrssicherheit

AUF ALLEN WEGEN – GEFÄHRDUNGEN BEURTEILEN: www.gurom.de

MIT DEM RAD SICHER MOBIL: www.vbg.de/fahrrad

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