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Hilfe nach einem Unfall

Christian Scheidt

Christian Scheidt hatte einen schlimmen Unfall mit dem Motorrad.

Seit dem Unfall kann er seine Beine nicht mehr bewegen.

Man sagt auch: Er ist querschnittsgelähmt.

Aber Christian Scheidt arbeitet immer noch in seinem Beruf.

Er ist Lehrer für Menschen,

die Fahr-Lehrer werden wollen.

Fünf Leute sitzen um einen Tisch herum, einer von ihnen im Rollstuhl.

Im Unterricht

Christian Scheidt fängt mit dem Unterricht an.

Er fährt mit seinem Rollstuhl durch den Unterrichts-Raum.

Er erklärt an der Tafel,

was die neuen Fahr-Lehrer wissen müssen.

Christian Scheidt sagt:

Der Unterricht macht mir Spaß.

Ich kann noch genauso unterrichten wie vor dem Unfall.

Früher habe ich im Unterrichts-Raum gestanden.

Nun sitze ich eben im Rollstuhl.

Man fährt Auto

Christian Scheidt gibt auch Kurse an anderen Orten.

Er arbeitet zum Beispiel für den TÜV in Bayern.

Dann muss er mit dem Auto fahren.

Das ist kein Problem,

weil sein Auto eine Rampe für den Rollstuhl hat.

Vier Menschen. Eine Frau legt einem Mann im Rollstuhl die Hand auf die Schulter.

Christian Scheidt sagt:

Ich sitze im Rollstuhl.

Aber ich will trotzdem alles machen können.

Nach dem Unfall konnte ich schnell wieder arbeiten.

Das war sehr wichtig für mich.

Mann fällt hin.

Anderen helfen

Christian Scheidt arbeitet auch für die VBG als Peer.

Das spricht man: Pier.

Ein Peer hilft Menschen,

die das gleiche wie der Peer erlebt haben.

Christian Scheidt hilft Menschen,

die einen schlimmen Unfall hatten.

Zwei Frauen im Rollstuhl reden an einem Tisch.

Er sagt:

Ich rede mit den Menschen und

ich höre ihnen gut zu.

Es ist wichtig, dass man über seine Probleme reden kann.

Die VBG hilft ihren Mitgliedern,

wenn sie einen Peer brauchen.

Mann im Krankenbett

Christian Scheidt kann sich an den schlimmen Unfall nicht mehr erinnern.

Er lag viele Wochen im Koma.

Ein Koma ist so ähnlich wie ein langer Schlaf.

Nach dem Koma wussten die Ärzte:

Christian Scheidt hat eine schwere Verletzung am Rücken.

Deshalb kann er seine Beine nicht mehr bewegen.

Man sagt auch: Er ist querschnittsgelähmt.

Krankenwagen und Ärzte vor Krankenhaus.

Der Unfall ist bei der Arbeit von Christian Scheidt passiert.

Die VBG kümmert sich um Arbeits-Unfälle.

Die VBG hat entschieden:

Christian Scheidt muss in ein anderes Krankenhaus.

Er braucht ein Krankenhaus,

wo man sich besser um ihn kümmert.

Hochgestreckter Daumen

Christian Scheidt sagt:

Das war sehr gut für mich.

Ich habe viel Hilfe von der VBG bekommen.

Badezimmer

Die Hilfe von der VBG geht auch nach dem Krankenhaus weiter.

Die VBG hat beim Umbau von dem Haus von Christian Scheidt geholfen.

Das Haus muss so sein,

damit er überall mit dem Rollstuhl fahren kann.

Zum Beispiel:

• Die Türen müssen breit genug sein

• Das Bad darf keine Hindernisse haben

Ausgestreckter Daumen

Christian Scheidt kann nun gut in dem Haus leben.

Er muss nicht mehr umziehen.

Mann macht Krankengymnastik

Das Leben ändern

Der Unfall hat das Leben von Christian Scheidt geändert.

Er sagt:

Ich arbeite nicht mehr so viel.

Es ist mir wichtig,

dass ich mehr Zeit für mich habe.

Christian Scheidt mit Hund

Ich brauche die Zeit für

• Kranken-Gymnastik

• Arzt-Termine

• Sport

• Meinen Hund

Ich bin jeden Tag mit dem Hund unterwegs.

Das macht mir viel Spaß.

Informationszeichen

Mehr Infos zur Hilfe von der VBG

nach einem Unfall:

www.vbg.de/reha 

Die Infos sind nicht in Leichter Sprache.